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Hintergrundgeschichte zum Waisenhaus St. Elisabeth
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Die schon seit Jahren durch Extremisten aufgehetzten Hutus entfesselten
ab dem 7.4.1994 in Ruanda einen Völkermord, der an Grausamkeit,
Geschwindigkeit und Umfang beispiellos ist in der Geschichte.
Innerhalb von nur 100 Tagen
ermordeten Hutu-Milizen und Helfershelfer ca. 800.000 bis 1 Million
Tutsi und oppositionelle Angehörige der eigenen Volksgruppe.
Am 23. Oktober 2000 wurde die Leitung des Waisenhauses St. Elisabeth
in Ruanda vom Bischof der Diözese von Butare den Barmherzigen
Schwestern übertragen. Zu dieser Zeit lebten 72 Kinder im Waisenhaus,
39 Mädchen und 33 Buben. 18 besuchten die weiterführende Schule, alle
anderen die Grundschulen in der Nähe von St. Elisabeth, bis auf 3, die
geistig zurückgeblieben sind und 5, die das Schulalter noch nicht
erreicht haben. Es kommen jedoch immer wieder Kinder dazu, auch
AIDS-Waisen. Viele sind wegen der Kriegsereignisse des Genozids von
Ruanda traumatisiert. Zur Zeit bemüht sich die Regierung, überlebende
Familienmitglieder zusammenzuführen, aber die Recherchen gestalten sich
äußerst schwierig, weil es keine Unterlagen mit den notwendigen Daten
für jedes Kind gibt. Trotzdem haben die Schwestern bereits zwei
Familien ausfindig gemacht und kontaktiert.
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Das Waisenhaus St. Elisabeth wird staatlich "nur geduldet", solange es
sich selbst erhalten kann. Ist dies nicht mehr möglich, muss es
geschlossen werden!!!
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Wir sind bestimmt zu leuchten, wie Kinder es tun.Wir sind geboren, den Glanz Gottes,
der in uns ist, sichtbar zu machen. Wenn wir von
unserer Angst befreit sind, befreit
unsere Gegenwart andere.
-Nelson Mandela
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